Untertongesang ist eine Gesangstechnik, bei der Töne unterhalb des Singtons entstehen.

 

Untertongesang: Gesangstechnik, bei der durch besondere Stellungen des Vokaltrakts mehrere Töne gleichzeitig hervorgebracht werden können. Im Gegensatz zum Obertongesang sind diese Töne nicht Obertöne, also ganzzahlige Vielfache des Grundtons, sondern ganzzahlige Teiler des Grundtons, sogenannte Subharmonische. Der Untertongesang ist wesentlich schwerer als der Obertongesang; zudem ist eine besondere Technik erforderlich, um die Stimmbänder nicht in Mitleidenschaft zu ziehen. Im Altai Gebiet nennt man diese Gesangstechniken auch Kargyraa: wobei oft auch andere Teile des Kehlkopfs mit in Schwingung versetzt werden [Taschenfalten, aryepiglottische Falten].